Derzeit ist das Agendabüro in der Josefstadt nicht besetzt, da die Leistungen für die Prozessbegleitung neu ausgeschrieben werden. Bis zum Abschluss des Verfahrens können sich Interessierte an die Geschäftsstelle des Vereins Lokale Agenda 21 Wien wenden:
Verein Lokale Agenda 21 Wien
Grüngasse 9/5
Tel.: 01/585 80 40
Mail: office@la21wien.at
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Was sind Ihre Vorschläge für die Josefstadt und zu unseren Agenda-Projekten? Posten Sie uns Ihre Meinung!
In nur in wenigen Bezirken gibt es Agenda21 Gruppen
Wien hat 23 Bezirke, davon wird aber seit 4 Jahren nur in 9 Bezirken Agenda21 betrieben. Das ist mehr als armselig. Da von Bürgerbeteiligung zu reden grenzt an Verhöhnung. Aus Agenda21 hätte man, sehr optimistisch betrachtet könnte man noch immer, noch etwas positives machen. Die verantwortlichen Stellen müssten sich nur trauen, das Instrument „Bürgerbeteiligung“ aktiv den Bürgern in die Hand zu geben. Aber es scheint so, als ob genau dieser Mut den Herren fehlt. Warum nur? Fürchten sie die Mitsprache der Bürger etwa so, wie der Teufel das Weihwasser? Da ist schade, denn gemeinsam entstehen bekanntlich immer die besseren Ergebnisse.
Es freut mich, dass sich in der Josefstadt bereits 7 Agenda-Gruppen mit ganz verschiedenen, selbstgewählten Aufgaben und Ideen konstituiert haben, die auch sehr lebendig und durchaus offen sind für weitere Beteiligung, wie ich mich persönlich überzeugt habe.
Es wird an den Bürgerinnen und Bürgern liegen, sich an den dort angesprochenen Anliegen und Lösungsversuchen zu beteiligen. Die “Agenda Josefstadt” ist ein vielleicht noch nicht durchwegs bekanntes und in seiner Zielsetzung erkanntes Instrument, es gibt aber keine Barriere, keine Parteischwelle, einfach nichts, das interessierte Menschen abhält, näher zu rücken, sich das anzuschaun, mitzumachen.
Wer mehr wissen will -und ich hoffe doch, dass es etliche sind – möge doch bitte diesen kleinen Schritt tun und persönlich in die Laudongasse 40 kommen, oder dort anrufen, sich Infomaterial zusenden lassen, per e-Mail oder per Post. Wer erkannt hat, welche Möglichkeiten sich für Jeden auftun, der sich – ehrenamtlich – engagiert und etwas zum Besseren verändern will, wird mit Optimismus und Freude bei dem einen oder anderen Projekt mitarbeiten, seine Kenntnisse einsetzen, oder seinen gutenWillen, Gleichgesinnte treffen und vielleicht sogar Freundschaften schließen, was der guten Sache nicht schaden wird.
Auch ich stehe selbstverständlich zur Verfügung, wenn es z.B. um die Herstellung von Kontakten geht.
Als Bezirksvorsteher bin ich gerne Drehscheibe und Brücke und freue mich über Anfragen, Anregungen und sonstige Wünsche.
Tun Sie den Schritt, auf Sie kommt es an!
Ihr
Heribert Rahdjian, BV8
Ihr seid leider all sehr krank.
Euch kann vermutlich keiner mehr helfen.
Bitte Winterzeit einstellen!
Oder ihr gebt mir diese eine Stunde zurück, Wappler!
Die Stadt Wien stellt sich in Bezug auf die stetig steigenden Bürgerbeteiligungsprozess augenscheinlich taub, frei nach dem Motto: “Mit der Zeit wird’s denen schon zu mühsam werden!”
Das funktionierte vielleicht in der Vergangenheit, scheint heutzutage aber eine Fehleinschätzung zu sein, denn es funktioniert bei mündigen Bürgern schon längst nicht mehr und verstärkt nur den Wunsch, mitzubestimmen.
Auch wenn es wahrlich manchmal mühsam, zeit- und auch kostenintensiv ist…